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186.000 Schritte für die Gleichstellung

Nicola Roth, Friederike Küsters und Nicole Derks im Auftrag der Gleichstellung (Foto: Gemeinde Weeze)

WEEZE Drei Tage Ausnahmezustand in Weeze. Auch für die Gleichstellungsbeauftragten aus Goch und Weeze war PAROOKAVILLE wieder der „neue Arbeitsplatz". „Kurzfristig hieß unser Chef Bill Parooka", so die Initiatorinnen. „Ganz nach dem „-Gesetz-" des fiktiven Gründungsvaters und Bürgermeisters Bill Parooka: „Mögen Wahnsinn, Liebe und pure Glückseligkeit regieren!", haben sich die Botschaften der Gleichstellung um Respekt, Akzeptanz und Toleranz erneut wie ein Lauffeuer in der fiktiven - Stadt auf Zeit - verbreitet. Gemeinsam sind 186.00 Schritte an den drei Einsatztagen zurückgelegt worden. Andere reisen in 80 Tagen um die Welt - Friederike Küsters und Nicola Roth legen jeweils 80.000 Schritte bei PAROOKAVILLE zurück. Nicole Dercks erhöht die Gesamtzahl um 26.000 weitere Schritte. "Die Botschaften um Respekt, Toleranz und Akzeptanz sind nicht zuletzt für die „reale Welt" ein klares Signal", das wir in unserer Arbeit vor Ort vorantreiben", erörtern die Gleichstellungsbeauftragten.

„Durch die Aufgeschlossenheit des Veranstalters ist auch 2018 die außergewöhnliche Idee, dass PAROOKAVILLE Gleichstellungsbeauftragte braucht, erneut Wirklichkeit geworden und lässt damit aus einer spontanen Idee eine bundesweit einmalige Aktion für die Gleichstellung auf die Beine stellen, das macht uns doppelt stolz", freut sich Nicola Roth.

Ob Weezer/in, Gocher/in, Kreis Klever/in, Kölner/in, Paderborner/in oder Europäer/in jede und jeder hat sich auf dem Gelände wohlgefühlt und sich über die Utensilien der Gleichstellungsbeauftragten gefreut. Oft hieß es bei Pflastern, Taschentüchern und Co.: „Oh, das ist ja genau das, was ich brauche. Ihr seid die Rettung!" Und in der Freude über die „kleinen Geschenke" war man auch schon in Gespräch, so wie es sein sollte.

„Bei unserer Aktion für die Kommunen ging es darum Präsenz zu zeigen und die Gleichstellungsarbeit mit der Themenvielfalt in die Öffentlichkeit zu bringen, das ist uns wieder deutlich gelungen. Viele Kontakte wurden geknüpft, gute Gespräche geführt und tolle Menschen getroffen", so Nicola Roth, Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Weeze

„Wer nun immer noch denkt, dass so etwas nicht auf dem Festival funktioniert, weit gefehlt! Gerade da, wo man in entspannter Atmosphäre ist, hat man auch Zeit zu einem kurzen Austausch. Man ist überrascht, wie interessiert die Menschen sind und welche Themen man aufgreift", gibt Friederike Küsters an.

Das Ziel der gemeinsamen Aktion, die Besucherinnen und Besucher ohne bürokratische Hürden weiter für die Werte der Gleichstellung zu sensibilisieren, ist erneut gelungen. Auch der Wiedererkennungswert war vorhanden, einige Bürger der Stadt kannten die Gleichstellungsbeauftragten noch vom Festival 2017 und freuten sich, dass die Aktion auch im vierten Festival-Jahr wieder Teil von PAROOKAVILLE war.

Gleichstellung passiert nicht von allein, das Netzwerk ist entscheidend. Der Dank geht an die Stadtwerke Goch, die die Give aways in die Tat umsetzen ließen. Die Kooperation mit Jugend gegen AIDS, die vom Veranstalter angeregt wurde, um sich zu vernetzen, erwies sich wieder als eine gute Zusammenarbeit.

„Es ist sehr wichtig, dass die wesentlichen Themen der Gleichstellung immer wieder in den Fokus gerückt werden. Friederike Küsters, Nicola Roth und Nicole Dercks machen dies mit sehr viel Einsatz, während PAROOKAVILLE und das ganze Jahr über. Wenn wir das unterstützen können, machen wir das gerne und es freut uns natürlich sehr zu hören, dass die Give aways so gut bei den Besuchern angekommen sind", fasst Kristina Derks, Leiterin Marketing der Stadtwerke Goch, zusammen.

„Nun ist das Festival vorbei, drei außergewöhnliche Tage liegen hinter uns, aber vor allem geben sie einen Anschub für die Arbeit innerhalb der eigenen Kommune.", so die einhellige Meinung der Gleichstellungsbeauftragten.

(Meldung vom 31.7.18 / Quelle: Gemeinde Weeze)