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96 Prozent gegen Windkraft im und am Reichswald

Bernd Thönnesen (l.), Bettina van Meegen und Peter Sinsbeck (r.) übergeben die Unterschriften an Bürgermeister Ulrich Knickrehm (Foto: Stadt Goch / Torsten Matenaers)

KESSEL Über einen Zeitraum von mehreren Wochen wurde durch Mitglieder des Verkehrs- und Heimatverein Kessel eine Befragungsaktion zum Thema Windkraftanlagen im und am Reichswald durchgeführt. Das ermittelte Ergebnis ist mehr als eindeutig und wurde jetzt Bürgermeister Ulrich Knickrehm vorgestellt und übergeben. Von 749 besuchten Kesseler Haushalten sprachen sich mit Unterschrift 718 gegen eine Windkraftindustrie im Reichswald und in unmittelbarer Nähe zum Reichswald aus.

„Die Haltung der Kesseler Bürger ist klipp und klar gegen den Bau von Windkraftindustrie-Anlagen im und am Reichswald", so Bernd Thönnesen, Vorsitzender des Verkehrs- und Heimatvereins-Kessel. Das Ergebnis der Befragung sei ein weiteres niederschmetterndes Urteil gegen die Pläne der Bezirksregierung und den Bauantrag von ABO-Wind, die Natur im und am Reichswald für immer zu verschandeln und damit auch unseren Lebens- und Naherholungsraum stark zu beeinträchtigen, so der Heimatverein in einer Pressemitteilung. Peter Sinsbeck (Arbeitsgruppe im VHV) erklärt: „Im 2. Entwurf des Regional-Plans Düsseldorf sind außer am Kartenspieler Weg jetzt auch auf dem Stadtgebiet Goch an der Grunewaldstrasse im Reichswald und direkt am Reichswald in Nierswalde Flächen für die Windenergie angedacht . Sollten hier in Nierswalde Windenergie- Anlagen entstehen, wären diese von Kessel gerade mal 1000 Meter Luftlinie entfernt und dies in einem Naherholungsgebiet der Stadt Goch. Nicht auszudenken! Hier müssen nunmehr seitens der Politiker und der Bezirksregierung Entscheidungen getroffen werden, diese Planungen wieder vom Tisch zu fegen."

„Wir werden nicht ruhen, bevor unserer Argumentation auch in Düsseldorf gefolgt wird", ergänzt Bettina van Meegen, engagiertes Mitglied im VHV . „Dass wir hier nicht nur Einzelmeinungen repräsentieren, sondern einen breiten Rückhalt in der Bevölkerung rund um den Reichswald haben, beweisen auch die vielen tausend Unterschriften, Petitionen und Befragungsergebnisse von betroffenen Niederländern und Deutschen schwarz auf weiß."

(Meldung vom 6.1.17 / Quelle: Verkehrs- und Heimatverein Kessel - tm)