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Fachtag für Pflegeeltern von traumatisierten Kindern

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EMMERICH AM RHEIN / GELDERN / GOCH / KLEVE Unter dem Motto „Wegbegleiter sein" fand jetzt erstmals ein gemeinsamer Fachtag für Pflegeeltern der Jugendämter der Städte Kleve, Geldern, Goch und Emmerich am Rhein statt. Insgesamt 62 Pflegeeltern waren ins städtische Gymnasium nach Goch gekommen, um sich auszutauschen und weiterzubilden. Im Mittelpunkt stand dabei, den Pflegeeltern Hilfestellungen und neue Anregungen zu geben, um das Verhalten von traumatisierten Kindern besser zu verstehen und somit die Herausforderungen des Alltags besser bewältigen zu können.

Zu diesem Themenkomplex hatte der gemeinsame Arbeitskreis der vier städtischen Jugendämter mehrere Experten auf dem Gebiet der Traumatherapie bei Kindern und Jugendlichen eingeladen. Nach einer kurzen Begrüßung durch Jan Traeder, Leiter des Fachbereiches Jugend und Familie der Stadt Kleve, vermittelte zunächst der Diplom-Psychologe Karl-Heinz Pleyer den Eltern, Grundlagen zum Thema Traumatisierung und deren Folgen. Anschließend teilten sich die Teilnehmer in drei Workshops auf, in denen an Hand von konkreten Beispielen unter der Leitung von Karl-Heinz Pleyer und den beiden Traumatherapeuten Klaudia Räck und Dr. Torsten Ziebertz, das Thema weiter vertieft wurde. Die Experten gaben dabei wertvolle Hilfestellungen für die Pflegeeltern. In den Pausen bestanden ausreichend Raum und Möglichkeiten für den Austausch der Eltern untereinander. Eine Klever Buchhandlung hatte einen Tisch mit weiterführender Fachliteratur aufgestellt.

Eltern und Mitarbeiter aller vier Jugendämter zeigten sich am Ende des Tages überzeugt von der Veranstaltung. Durch den städteübergreifenden Ansatz ist es zum einen gelungen, eine qualitativ hochwertige Fortbildungsveranstaltung zu organisieren und gleichzeitig konnten die Pflegeeltern in den vier Kommunen noch besser miteinander vernetzt werden.

(Meldung vom 28.3.18 / ext-tm)