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Goch schnürt den Kulturrucksack

Bürgermeister Ulrich Knickrehm, Museumsdirektor Dr. Stephan Mann, Marlies Flören (KulTOURbühne), KulTOURbühne-Leiter Hermann-Josef Kleinen und Jasmin Schöne (Museum Goch) freuen sich auf die neuen Projekte (Foto: Stadt Goch / Torsten Matenaers)

RATHAUS / MUSEUM Die Stadt Goch beteiligt sich in diesem Jahr erstmals am Landesprogramm „Kulturrucksack NRW". Von Mai bis einschließlich September werden in diesem Rahmen insgesamt sieben Kulturprojekte für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 14 Jahren angeboten. Die Teilnahme ist gratis, sämtliche Kosten trägt das Kulturministerium des Landes Nordrhein-Westfalen.

Bei den Angeboten handelt es sich um Workshops, denn ein zentraler Gedanke des Kulturrucksack NRW ist, dass die Kinder und Jugendlichen nicht nur Kultur erleben sondern selbst gestalten. So gibt es gestalterische Angebote wie den Kurs „Druck machen" im Mai, die Wandgestaltung im Jugendzentrum Astra im Juni und Juli, einen Bildhauerkurs mit dem Titel „Freunde schnitzen" ebenfalls im Juli und den Kurs „Fliegender Drache", bei dem im September ein Fantasie-Drache gebaut wird. Musische Angebote sind mit dem „Festival Straßenmusik" im Mai und Juli sowie „Pop im Chor" mit dem Echo-Gewinner Dieter Falk und seinen Söhnen geplant. Auch Theater wird im gespielt, „Komm mit und mach Theater" findet im September statt. Alle Angebote sind in einem Flyer aufgeführt, der ab sofort an vielen Stellen in Goch ausliegt, unter anderem im Rathaus und im Museum. Die Stadt Goch wird jeden einzelnen Kurs auch noch gesondert jeweils rechtzeitig vorher ankündigen.

Die NRW-Landesregierung bezeichnet kulturelle Bildung als einen Schwerpunkt in ihrer Kultur- und Jugendpolitik. Mit dem Kulturrucksack hat das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport 2011 ein Programm initiiert, das kulturelle Bildungsangebote an außerschulischen Lernorten fördert. Es unterstützt Städte und Gemeinden darin, speziell für 10- bis 14-Jährige neue, attraktive, altersgemäße Kultur-Angebote anzubieten. Damit bildet es einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung Nordrhein-Westfalens als „Kinder- und Jugendkulturland".

In diesem Jahr beteiligen sich 231 Kommunen an dem Programm. Die Stadt Goch ist gemeinsam mit Kleve und Emmerich im Verbund dabei. Der Hintergrund: Um die Landesförderung beanspruchen zu können, müssen mindestens 3.500 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 14 Jahren im Stadt- bzw. Verbundgebiet leben. Es erfolgt dann eine Ausschüttung pro Kopf. Die finanzielle Förderung durch den Kulturrucksack NRW gilt für dieses und das kommende Jahr. Ob das Programm darüber hinaus fortgesetzt werden kann, steht derzeit noch nicht fest.

(Meldung vom 10.4.17 / tm)

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