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Graefenthal macht Geschichte erlebbar

Kloster Graefenthal

ASPERDEN Wer sich dem früheren Zisterzienserinnenkloster Graefenthal über die von Pappeln gesäumte Allee nähert, spürt die Historie dieses Ortes. Die Zufahrt eröffnet den Blick auf die weiträumige Klostermauer, die Graefenthal seit Jahrhunderten von der Außenwelt trennt. Diese Umfriedung kennzeichnete die Grenze und stand als Symbol für die Weltabgeschiedenheit. Einen eigenen Eindruck hiervon können sich die Teilnehmer der nächsten öffentlichen Graefenthal-Führung jetzt Sonntag (30.7.17) machen. Sie beginnt um 11.00 Uhr am Torbogen, die Teilnahme kostet 4 Euro. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Trotz baulicher Verluste sind die zentralen Funktionsbereiche des ehemaligen Klosters bis heute präsent. Die erhalten gebliebenen Teile der alten Bausubstanz vermitteln einen Eindruck über die einstige Größe des Klosters. Als Folge ihrer über 750jährigen Nutzungsgeschichte weist die Anlage verschiedene Phasen von Bautätigkeiten auf. Gästeführer Franz van Well ist ein ausgewiesener Experte in diesem Bereich und wird die Hintergründe anschaulich vermitteln.

Öffentliche Führungen auf Graefenthal finden bis Oktober statt.

(Meldung vom 24.7.17 / tm)

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