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Miteinander gegen Gewalt / Miteinander für mehr Respekt

Eine gemeinsame Aktion der Gewerkschaft der Polizei (GdP) mit dem Werbering Goch, Freiwillige Feuerwehr der Stadt Goch, Deutsches Rote Kreuz, Ortsverein Goch e.V., DLRG Ortsgruppe Goch e.V., Verkehrswacht Kreis Kleve e.V. mit Unterstützung der Stadtwerke Goch

Veranstaltungsplakat: Miteinander gegen Gewalt / Miteinander für mehr Respekt (Rechte: GdP)

GOCH Es ist paradox. Allgemein werden Polizei, Rettungskräfte, Mitarbeiter von Feuerwehr, Mitarbeiter von Hilfsorganisationen und Mitarbeiter von Ordnungsbehörden hoch angesehen, und die meisten Bürgerinnen und Bürger vertrauen ihnen. Für viele ist es ein Kindheitstraum, z.B. bei der Polizei oder der Feuerwehr zu arbeiten. Und trotzdem kommt es immer wieder vor, dass Teile der Bevölkerung den Helfern im Alltag keinen Respekt entgegenbringen, sie an ihrer Arbeit hindern oder sogar Gewalt gegen sie anwenden. Gerade für die Polizei aber auch für andere Hilfeleistenden gehören Pöbeleien, Beschimpfungen aber auch Bedrohungen und körperliche Übergriffe mittlerweile zum Berufsalltag.

Mit einer gemeinsamen Aktion am 29. September von 11.00 - 14.00 Uhr auf dem Marktplatz in Goch stellen sich die beteiligten Organisationen vor. Man möchte mit den Bürgerinnen und Bürger in einen offenen Austausch kommen und gemeinsam an einem guten gesellschaftlichen Klima arbeiten. Betroffene Polizeibeamte, die selber Opfer von gewalttätigen Übergriffen wurden, möchten ihre Eindrücke und Belastungen persönlich mitteilen. Der Bürgermeister der Stadt Goch, Ulrich Knickrehm hat die Schirmherrschaft für den Aktionstag übernommen.

Die Beteiligten laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, ein gemeinsames Zeichen gegen Gewalt zu setzen und für Mehr Respekt einzustehen. Respekt ist notwendig, um in einer Gesellschaft friedlich zusammenleben zu können.

Beleidigt, bespuckt, Getreten und geschlagen

Innerhalb weniger Wochen sind fünf Beamte der Polizei im Kreis Kleve nach Widerständen schwer verletzt worden, in NRW wurden im letzten Jahr alle 36 Minuten ein Polizist angegriffen. Zunehmende Respektlosigkeit in allen Bereichen unserer Gesellschaft ist festzustellen. Nicht nur für die GdP ein unerträglicher Zustand, der nicht toleriert oder als normal betrachtet werden darf. Die Verantwortung liegt bei allen.

Die GdP im Kreis Kleve hat sich in der Vergangenheit bereits vermehrt diesem Themengebiet angenommen und zeigt daher der Gewalt die rote Karte und wirbt für mehr Respekt gegenüber den genannten Berufsgruppen und allen weiteren Hilfsorganisationen. „Wir betrachten einen respektvollen Umgang miteinander als unverzichtbar und als einen Grundbestandteil wechselseitiger Wertschätzung. Eine Verrohung der Gesellschaft müssen wir entgegen treten. Ein respektvoller Umgang schafft eine Gemeinschaft mit Zukunft, Respekt hält unsere Gesellschaft zusammen", so die GdP.

(Meldung vom 24.9.18 / Quelle: GdP - tm)