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Muziek Biennale mit zwei Konzerten in Goch

Ostkirche Pfalzdorf (Foto: Förderverein für die Erhaltung der Evangelischen Ostkirche in Pfalzdorf / Thissen)

PFALZDORF / INNENSTADT  Noch bis zum 7. Oktober läuft die diesjährige grenzüberschreitende Muziek Biennale Niederrhein. Zwei Veranstaltungen im Rahmen dieses Festivals finden in Goch statt. Am Samstag, den 15. September 2018 laden die KulTOURbühne Goch, die Düsselbühne und der Förderverein für die Erhaltung der Evangelischen Ostkirche in Pfalzdorf e.V. zu „Blueslegenden" ein. In der Ostkirche an der Kirchstraße 144 im Ortsteil Pfalzdorf ist das akustische Duo 49Blues zu hören. Der Eintritt ist frei, Einlasskarten gibt es bei der KulTOURbühne Goch im Rathaus.

Am Samstag, den 22. September 2018 wird im Goli-Theater der Stummfilm „Tabu" gezeigt. Für die Musik zum Film sorgen live Friedrich Stahl am Piano, Ottmat Nagel und Herbert Hähnel an der Gitarre und Thilo Masbaum (Percussion und Trompete). Tickets gibt es im Vorverkauf für 6 Euro pro Stück bei der KulTOURbühne im Rathaus und online im Veranstaltungskalender sowie an der Abendkasse.

Das Motto der Muziek Biennale in diesem Jahr: „VERBOTEN" - Es ist zu hören, welches musikalische Regelwerk sich die Kulturen einst und jetzt auferlegt haben, um ihren Weltanschauungen Ausdruck zu verleihen: Die Kirchen als Bewahrer klassischer Ordnungssysteme und Hüter des Begriffs von „Sünde" und „Verfehlung", weltlich-totalitäre Regimes mit ihren klaren Direktiven des musikalisch Mach- und Aufführbaren, westliche Gegenwartskulturen mit einem freiheitlichen Kunstbegriff im Wechselspiel von Autonomie und Marktzwängen.

49Blues in der Ostkirche

Das akustische Duo 49Blues aus Düsseldorf mit Andreas Martens (Gitarre und Gesang) sowie Norbert Lohan (Bluesharp und Gesang) spielt einen wunderbaren Mix aus Blues, Soul, Gospel und Country-Blues. Die beiden erfahrenen Live-Musiker kümmern sich dabei wenig um Stilrichtungen, sondern spielen auch alle Übergänge. IhrHerz hängt am Blues, so viele Jahre nun schon. „You are looking for the Blues? Then sit down and tell your story. "

Tabu im Goli

In seinem Filmwerk aus dem Jahr 1931 schuf Friedrich Wilhelm Murnau (Faust, Nosferatu) Einstellungen und Sequenzen von leuchtender Schönheit. Mit seiner Südsee-Romanze um Liebe und Tod schildert Murnau eindrucksvoll eine exotische Welt, ohne dabei in Klischees vom "letzten Paradies" zu verfallen. Das Ensemble aus Viersener Musikern wird den Film nach einem eigens für diesen Anlass entwickelten Kompositionsskript von Friedrich Stahl (Tasteninstrumente, Electronics, Arrangement) begleiten. Dabei verweben sich Elemente aus Folk, Jazz, Klassik und neuer Musik zu einem Soundtrack, der den üblichen Raum der Filmvertonungen der späten 20er Jahre erweitert.

(Meldung vom 30.8.18 / mf-tm)