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Ohne Geld bis ans Ende der Welt

Michael Wigge reist per Anhalter (Foto: Privat)

GOLI-THEATER Michael Wigge hat etwas fast unglaubliches gemacht: Er reiste in 150 Tagen von Berlin bis ans Ende der Welt, also zu Antarktis und zwar ohne eine Cent Geld mit zu nehmen. Es war spannend, teilweise dramatisch und jeden Tag aufs Neue überraschend. Seine Erinnerungen und Erlebnisse hat der Fernsehmoderator, Coach und Abenteurer in einer Multimediashow verarbeitet. Michael Wigge zeigt „Ohne Geld bis ans Ende der Welt" am Donnerstag, den 7. Dezember 2017 um 20 Uhr im Goli-Theater. Eine Veranstaltung der KulTOURbühne in Zusammenarbeit mit dem Goli-Verein und der VHS. Tickets für 12 Euro pro Stück gibt es bei der KulTOURbühne im Gocher Rathaus (Telefon 0 28 23 / 320-202, Email: kultourbuehne@goch.de), bei der VHS Goch und online im Veranstaltungskalender.

„Ohne Geld bis ans Ende der Welt" führt Wigge zu Freeganern, Obdachlosen, Zuhältern, Aussteigern, Amish Bauern und vielen weiteren Subkulturen. Auf der Reise lernt und zeigt Wigge wie jeder Tag damit gefüllt ist Nahrung, Weiterreise und Unterkunft kostenlos zu bekommen. Er schläft in Scheunen und an Stränden, reist per Anhalter oder als blinder Passagier im Zug und erfragt sich seine Nahrung meistens in Geschäften, Cafés oder bekommt sie einfach aus Mülltonnen.

Neben Höhepunkten wie seinem Hawaiiaufenthalt und seiner dortigen Ernährung durch Blumen oder seinem Job als Butler beim deutschen Botschafter in Panama, gibt es aber auch dramatische Tiefen: In Peru brennt das Haus seines Gastgebers ab. Kurz darauf bekommt Wigge in Bolivien nichts mehr zu Essen und muss durch ein erbetteltes Busticket zurück nach Peru, wo er erst nach zwei Tagen die erste Nahrung wieder zu sich nimmt. Die Reise steht kurz vor dem Abbruch. Doch durch seine Kreativität und stetigen Willen das Projekt zu schaffen, findet er hier einen allerletzten Ausweg. Die Reise endet in der Antarktis, die Wigge als Mitglied einer chilenischen Expedition erreicht.

(Meldung vom 13.11.17 / mf-tm)