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Symbolischer Weg aus der Gewalt

Die Aktion der Gleichstellungsbeauftragten in Goch (Foto: Privat)

KEVELAER / WEEZE / GOCH Am 25.11.2017, dem Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen, liefen die Gleichstellungsbeauftragten aus Kevelaer, Weeze und Goch gemeinsam den symbolischen Weg aus der Gewalt. In jeder Kommune wurden immer innerhalb einer Stunde auf einer Runde durch die Stadt oder Gemeinde je 100 Veilchen an die Bürgerinnen und Bürger verteilt und Spenden für das Frauenhaus in Kleve gesammelt. Aufbauend auf die „Aufkleber-Aktion" zum Hilfetelefon - Gewalt gegen Frauen, die in den Kommunen durchgeführt wurden, ist das Projekt zu dem Aktionsaufruf des Hilfetelefons in der Interkommunalen Aktion durchgeführt worden. Ziel war es aufzuklären und ein Zeichen vor Ort gegen Gewalt zu setzen. Die Volksbank an der Niers gab den Startschuss für die Spenden und legt 100€ in das Spendenschwein, das sich dann weiter füllte. Die gesammelten Spenden werden demnächst dem Frauenhaus in Kleve übergeben.

Beginn war um 9.00 Uhr in Kevelaer vor der Filiale der Volksbank. Von da aus legte die Gruppe eine Runde durch die Innenstadt zurück um die Botschaften des Tages transportieren. Erkennbar waren die drei Damen durch schwarze Pullover mit dem Aufdruck des Hilfetelefons. Ein Dank für die Pullover geht an den Airport Niederrhein, der diese finanziert hat. Bürgermeister Pichler begrüßte die Runde und wünschte viel Erfolg für die Aktion. Spontan setzte Hacco´s Grill ein Zeichen und übergab einen ganzen Beutel mit Kleingeld als Spende für das Frauenhaus in Kleve.

Um 10.15 Uhr startete der Weg in Weeze vor der Volksbank am Cyriakusplatz. In Begleitung von Margret Voßeler, MdL, war das erste Ziel der Rewe Markt in Weeze, der wie in Kevelaer auch an diesem Tag Material des Hilfetelefons verteilte. Am Rathaus begrüße Bürgermeister Francken die Damen.

Gegen 11.30 Uhr war bei der Volksbank in Goch der Start um die Runde durch die Innenstadt von Goch zurückzulegen. Gaby Theißen, stellv. Bürgermeisterin der Stadt Goch, Landtagsabgeordneter Dr. Günther Bergmann und Ulrike Osmialowski, als Vertreterin des Weißen Rings, schlossen sich dem Team an. In Goch war es der dm-Markt, der den ganzen Tag über Materialien des Hilfetelefons an die Kunden verteilte.

„Das Thema Gewalt gegen Frauen muss in die Öffentlichkeit gebracht werden, nur so können wir alle gemeinsam, die Frauen erreichen und vielleicht das Wagnis des ersten Schritts ermöglichen, so die Gleichstellungsbeauftragten."

Die Aktion „ Weg aus der Gewalt - Schweigen brechen heißt den ersten Schritt machen - gegen Gewalt an Frauen" hat vor Ort ein Signal mit öffentlicher Wirkung durch alle Unterstützer gegeben.

(Meldung vom 30.11.17 / fk-tm)