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Inhalt

Bekanntmachung der erneuten öffentlichen Auslegung des Entwurfes des Bebauungsplanes Nr. 47 Goch - Teil C

Bereitstellungsdatum: 24.11.2018

 

Lage: ehemalige Reichwaldkaserne

Der Bau- und Planungsausschuss hat am 26.06.2018 die erneute öffentliche Auslegung des Planentwurfes gem. § 3 Abs. 2 des Baugesetzbuches beschlossen (Planbereich sh. Skizze).

Grafische Darstellung zum Bebauungsplan Nr. 47 Goch - Teil C (Rechte: Stadt Goch)

Der Planentwurf wird mit der Begründung und dem Umweltbericht gem. § 3 Abs. 2 BauGB in der Zeit vom

04.12.2018 bis einschließlich 11.01.2019
während der Dienststunden bei der Abteilung
Stadtplanung und Bauordnung im
Rathaus, Markt 2, 3. Obergeschoss, Zimmer 3.29,

erneut öffentlich ausgelegt.

Nach § 3 Abs. 2 BauGB sind folgende umweltbezogene Informationen verfügbar und liegen zur Einsichtnahme mit aus:

  • Begründung vom 07.11.2018 zum Bebauungsplan Nr. 47 Goch - Teil C mit Aussagen insb. zu den Schutzgütern Tiere (Artenschutz)
  • Umweltbericht (als gesonderter Teil der Begründung vom 07.11.2018) mit Informationen zu den wesentlichen Auswirkungen auf die Schutzgüter Mensch (insb. Emmissionen, Immissionen, Altlasten und Erholung), Tiere und Pflanzen (insb. die Auswirkungen auf den Lebensraum u. biologische Vielfalt), Wasser (Grund- und Oberflächenwasser), Boden (Versiegelung, Verlust schutzwürdiger Böden), Klima/Luft (klimatische Situation im Plangebiet), Landschaft (u.a. landschaftsprägende Elemente der Planung) sowie Kultur- und Sachgüter (Erhaltung alter Kasernengebäude als Kulturgut)
  • Landschaftspflegerischer Begleitplan zum Bebauungsplan Nr. 47 Goch - Teil C (3. Bauabschnitt): Büro Seeling + Kappert, Weeze, v. 08.10.2018 sowie Landschaftspflegerischer Begleitplan zum Bebauungsplan Nr. 47 Goch (Gesamtkonzeption): Büro Seeling + Kappert, Weeze, vom 14.12.2012 mit Informationen über biotische Faktoren und Landschaftsbild; Eingriffsbeschreibung und Bewertung sowie Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen in Bezug auf die Schutzgüter Tiere, Pflanzen und Landschaftsbild
  • Bericht zur Erfassung von Kontaminationsverdachtsflächen in der Reichswaldkaserne, Amt für Geoinformationswesen der Bundeswehr, Mainz, Juli 2006. Der Bericht beinhaltet Aussagen über mögliche Gefahren der Verdachtsflächen in Bezug auf die Schutzgüter Boden und Wasser.
  • Bauschadstoffuntersuchung: Dr. Schleicher & Partner, Proj.-Nr.: 212 346, Bericht vom 30.10.2012, als Grundlage für den fachgerechten und selektiven Rückbau sowie für die ordnungsgemäße Entsorgung der beim Abbruch der ehemaligen Gebäude entstehenden Abfälle (Erstellung eines Abbruch- und Entsorgungskonzeptes). Die Untersuchung beinhaltet Aussagen über mögliche Bau- und Bodenschadstoffe, welche bei der Baufeldräumung berücksichtigt wurden, in Bezug auf die Schutzgüter Boden und Mensch
  • Abschlussdokumentation Rückbau der ehem. Reichswaldkaserne in Goch, (Proj.-Nr.: 212 346), Dr. Schleicher & Partner Ingenieurgesellschaft mbH, Gronau, November 2014 in Bezug auf die Schutzgüter Boden und Mensch
  • Artenschutzprüfung: Institut für Vegetationskunde, Ökologie und Raumplanung (IVÖR): Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag zum Bebauungsplan Nr. 47 der Stadt Goch, Düsseldorf, Oktober 2012. Es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben über die Darlegung der Betroffenheit oder Beeinträchtigung der nachgewiesenen planungsrelevanten Arten sowie über Maßnahmen zur Vermeidung und Minderung von Konflikten in Bezug auf das Schutzgut Tiere
  • Verkehrsgutachten: Büro Schüssler-Plan Ingenieurgesellschaft mbH, Köln, Bericht Mai 2013 und Fortschreibung März 2018 mit prognostischen Aussagen zu Verkehrsmengen und -verteilungen unter Berücksichtigung des Lückenschlusses des Innenstadtrings sowie der Schließung des Bahnübergangs Kalkarer Straße in Bezug auf das Schutzguter Mensc
  • Machbarkeitsstudie Wasserfläche Reichswaldkaserne: Dahlem, Beratende Ingenieure GmbH & Co. Wasserwirtschaft KG, Essen, Stand Februar 2014 mit Aussagen zur Schaffung und Erhaltung eines Sees als zentrales Gestaltungselement in Bezug auf die Schutzgüter Boden und Wasser (Grundwasser und Regenwasser)
  • Geruchsgutachten zum Bebauungsplangebiet Nr. 47 Goch - Teil A Nr. 0002907, Manfred Langguth, Sachverständigenbüro für Schall + Geruch, Ahaus-Ottenstein, vom 18.08.2014 und Ergänzung zum Hauptgutachten vom 23.10.2014 mit Aussagen zu erwartender Konfliktpotentiale zwischen ortsansässigen Firmen, landwirtschaftlichen Hofstellen und der geplanten Wohnbebauung in Bezug auf die Schutzgüter Mensch sowie Klima und Luft
  • Stellungnahme als Erweiterung zum Geruchsgutachten Nr. 0002907, Manfred Langguth, Sachverständigenbüro für Schall + Geruch, Ahaus-Ottenstein, Mai 2018 mit Aussagen zu möglichen Konfliktpotentialen zwischen einen Pferdehof und der geplanten Wohnbebauung in Bezug auf die Schutzgüter Mensch sowie Klima und Luft
  • Stellungnahme zur Erschütterungen durch den Betrieb der Nähr-Engel GmbH, DMT GmbH & Co.Essen, April 2018 in Bezug auf das Schutzgut Mensch
  • Lärmgutachten für den Bebauungsplan Nr. 47 Goch - Teil C, Büro AFI - Arno Flörke Ingenieurbüro für Akustik und Umwelttechnik, Haltern, September 2018, mit einer Prognose über die zu erwartenden Emissionen und Immissionen aufgrund der innerhalb und außerhalb des Plangebietes gelegenen gewerblichen Nutzungen und Verkehrsarten in Bezug auf das Schutzgut Mensch
  • Schallgutachten: Büro IFS Ingenieurbüro für Schallschutz Dipl.-Ing. U. Ritterstaedt, Neuss, vom 03.02.2015 mit Aussagen zu Immissionen durch Straßenverkehrslärm (unter Zugrundelegung der o.g. Verkehrsuntersuchung des Büro Schüssler-Plan Ingenieurgesellschaft mbH, Köln) und der Bahnanlage in Bezug auf das Schutzgut Mensch
  • Stellungnahme der Niederrheinischen Industrie- und Handwerkskammer Duisburg vom 04.02.2013 mit Hinweisen auf mögliche Geruchsemmissionen eines nahegelegenen Industriebetriebes in Bezug auf das Schutzgut Mensch
  • Stellungnahmen des Kreises Kleve vom 12.02.2013
    • als Untere Landschaftsbehörde zu Erhalt und Schutz des Baumbestandes sowie artenschutzrechtlicher Prüfung
    • als Untere Wasserbehörde zu den Belangen der oberirdischen Gewässer und zu den Belangen der Niederschlagswasserbeseitigung
    • als Untere Bodenschutzbehörde zu möglichen punktuellen Bodenverunreinigungen
    • als Untere Naturschutzbehörde bzgl. des Artenschutzes (Protokoll vom 07.02.2013)
  • Stellungnahmen des Kreises Kleve vom 24.10.2017
    • als Untere Naturschutzbehörde bzgl. des Naturschutzes und der Fortschreibung des Ökokontos
    • als Untere Naturschutzbehörde bzgl. des Artenschutzes und der Gültigkeit der Artenschutzprüfung aus 2012
    • Stellungnahme der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer vom 05.10.2017 mit Aussagen zur Überprüfung der Produktionsmengen bzw. der Geruchsstoffströmen in Bezug auf die Schutzgüter Mensch sowie Klima und Luft

Diese Unterlagen können während der Offenlage bei der oben genannten Dienststelle eingesehen werden.

Der Planentwurf und die Begründung mit dem Umweltbericht können ab dem 04.12.2018 auch unter www.stadtplanung-goch.de eingesehen werden.

Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen abgegeben werden. Diese können schriftlich eingereicht, bei der Abteilung Stadtplanung und Bauordnung zur Niederschrift erklärt oder über die obenstehende Internetadresse abgegeben werden.

Gemäß § 4 a Abs. 6 BauGB wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den oben bezeichneten Bauleitplan unberücksichtigt bleiben können, sofern die Stadt Goch deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Planes nicht von Bedeutung ist.

Goch, den 22.11.2018

Der Bürgermeister
In Vertretung
(Bulinski)
Stadtbaurat