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Bekanntmachung der öffentlichen Auslegung des Entwurfes der 105. Änderung des Flächennutzungsplanes

Bereitstellungsdatum: 06.06.2018

 

Lage: nördlich der Motzfeldstraße und 70 Meter westlich der Bahntrasse (sh. Skizze)

Grafische Darstellung zur 105. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Goch (Rechte: Stadt Goch, Kreis Kleve)

Der Planentwurf der 105. Änderung des Flächennutzungsplanes,
bisherige Darstellung: Flächen für die Landwirtschaft sowie Ferngasleitung
künftige Darstellung: Fläche für den Gemeinbedarf mit der Zweckbestimmung Kindertagesstätte sowie Ferngasleitung,
wird mit der Begründung und dem Umweltbericht gem. § 3 Abs. 2 BauGB in der Zeit vom

19.06.2018 bis einschließlich 18.07.2018
während der Dienststunden bei der Abteilung Stadtplanung und Bauordnung im
Neubau des Rathauses, Markt 2, 3. Obergeschoss, Zimmer 3.27,

öffentlich ausgelegt.

Der Planentwurf und die Begründung mit dem Umweltbericht können ab dem 19.06.2018 auch über das Internet unter www.stadtplanung-goch.de eingesehen werden.

Nach § 3 Abs. 2 BauGB sind folgende umweltbezogene Informationen verfügbar und liegen zur Einsichtnahme mit aus:

  • Begründung vom 04.06.2018 zur 105. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Goch mit Aussagen insb. zu den Schutzgütern Tiere und Pflanzen, Boden, Landschaft und Wasser.
  • Umweltbericht (als gesonderter Teil der Begründung vom 04.06.2018) mit Informationen zu den wesentlichen Auswirkungen auf die Schutzgüter Mensch (insb. Emissionen, Immissionen, Gefährdung durch bestehende Ferngasleitung und Erholung), Tiere und Pflanzen (insb. die Auswirkungen auf den Lebensraum u. biologische Vielfalt), Wasser (Grund- und Oberflächenwasser), Boden (Versiegelung, Verlust schutzwürdiger Böden), Klima/Luft (klimatische Situation im Plangebiet),Landschaft (u.a. visuelle Veränderungen des Plangebietes) sowie Kultur- und Sachgüter.
  • Artenschutzrechtliche Beurteilung, Planungsbüro STERNA [Hrsg.], (ASP I & II), Kranenburg-Nütterden, Februar 2018; es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben über die Darlegung der Betroffenheit oder Beeinträchtigung der nachgewiesenen planungsrelevanten Arten sowie über Maßnahmen zur Vermeidung und Minderung von Konflikten in Bezug auf das Schutzgut Tiere.
  • Landschaftspflegerischer Begleitplan zum Bebauungsplan Nr. 27 Goch-Pfalzdorf, Dipl. Ing. Ludger Baumann [Hrsg.], Kleve, 04.06.2018 mit Informationen über biotische Faktoren und Landschaftsbild; Eingriffsbeschreibung und Bewertung sowie Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen in Bezug auf die Schutzgüter Tiere, Pflanzen und Landschaftsbild.
  • Lärmgutachten, afi - Arno Flörke Ingenieurbüro für Akustuk und Umwelttechnik [Hrsg.], Haltern am See, 03.04.2018, mit einer Prognose über die zu erwartenden Geräuschemissionen und -immissionen der Kita und dem Verkehr (Bahn und Pkw) in Bezug auf das Schutzgut Mensch.
  • Stellungnahmen des Kreises Kleve vom 17.01.2018
    • als Untere Landschaftsbehörde bezüglich der Erforderlichkeit zur Anpassung des Landschaftsplanes an die kommunale Bauleitplanung und der Erstellung einer Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung sowie einer geforderten Eingrünung zur freien Landschaft.
    • als Untere Naturschutzbehörde bzgl. des Artenschutzes mit Hinweis, dass eine Stellungnahme aufgrund fehlender Artenschutzprüfung nicht erfolgen konnte.

Diese Unterlagen können während der Offenlage bei der oben genannten Dienststelle eingesehen werden.

Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen abgegeben werden. Diese können schriftlich eingereicht, bei der Abteilung Stadtplanung und Bauordnung zur Niederschrift erklärt oder über die obenstehende Internetadresse abgegeben werden. Gemäß § 4 a Abs. 6 BauGB wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den oben bezeichneten Bauleitplan unberücksichtigt bleiben können, sofern die Stadt Goch deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Planes nicht von Bedeutung ist.

Ferner wird gemäß § 3 Abs. 3 BauGB darauf hingewiesen, dass eine Vereinigung im Sinne des § 4 Absatz 3 Satz 1 Nummer 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes in einem Rechtsbehelfsverfahren nach § 7 Absatz 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes gemäß § 7 Absatz 3 Satz 1 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes mit allen Einwendungen ausgeschlossen ist, die sie im Rahmen der Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können.

Goch, den 05.06.2018
Der Bürgermeister
In Vertretung

(Bulinski)
Stadtbaurat