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Monika Dierkes
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Kinder- und Jugendförderung

Förderung der Jugendarbeit

Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft!

Auf dem Weg zum Erwachsenwerden sucht die Kinder- und Jugendförderung nach neuen Konzepten, Kinder und Jugendliche im außerschulischen Lebensalltag zu fördern.

Die Stadt Goch gewährt zu dem Zweck den Trägern der freien Jugendhilfe Beihilfen und Zuschüsse zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit.

Richtlinien zur Förderung der Jugendarbeit
der Stadt Goch vom 21. März 1996
in der ab 01.01.2013 geltenden Fassung


1.Allgemeines

1.1 Die Stadt Goch gewährt den Trägern der freien Jugendhilfe im Zuständigkeitsbereich des örtlichen Jugendamtes Beihilfen und Zuschüsse zur Förderung der Jugendarbeit. Gefördert werden Maßnahmen und Einrichtungen, die den Zielen des Sozialgesetzbuches Achtes Buch (SGB VIII) -Kinder- und Jugendhilfe- entsprechen. Bei der Förderung werden nur Teilnehmer berücksichtigt, die ihren Wohnsitz im Zuständigkeitsbereich der Stadt Goch haben und zwischen 0 und 27 Jahren alt sind. Dies gilt nicht für Betreuer.
1.2 Die Richtlinien begründen keinen Rechtsanspruch auf Gewährung von Beihilfen und Zuschüssen. Beihilfen und Zuschüsse werden nur im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel gewährt.
1.3 Voraussetzung für eine finanzielle Förderung ist die öffentliche Anerkennung gemäß § 75 SGB VIII. Ausnahmen sind in begründeten Einzelfällen möglich.
1.4 Alle Zuschüsse dürfen nur der Zweckbestimmung entsprechend verwendet werden. Nicht gefördert werden:
Veranstaltungen im schulischen Bereich, Veranstaltungen, die den Charakter von Sportwettkämpfen oder Trainingslehrgängen haben; Veranstaltungen, die überwiegend religiösen oder weltanschaulichen Charakter haben; Veranstaltun¬gen parteipolitischer oder gewerkschaftlicher Art sowie Veranstaltungen, die in Verbindung mit Reisegesellschaften oder Reisebüros durchgeführt werden, welche nicht als gemeinnützig anerkannt sind.
1.5 Über die Bewilligung der beantragten Mittel wird ein schriftlicher Bescheid erteilt, der an folgende Bedingungen und Auflagen geknüpft ist:
- Die Zuwendungen und Beihilfen sind zweckgebunden und müssen so wirtschaftlich wie möglich verwendet werden.
- Werden sie nicht für ihren Zweck verwendet, sind sie in voller Höhe zurückzustellen.
1.6 Die Zuschussempfänger haben einen Verwendungsnachweis vorzulegen, wenn hierauf nicht ausdrücklich verzichtet wird. Die Form dieses Nachweises und die Frist für seine Vorlage werden im Einzelfall im Bewilligungsbe¬scheid angegeben.
1.7 Auf Antrag kann vor Beginn der Maßnahme eine Ab¬schlagszahlung in Höhe von 70 % der zu erwartenden Bei¬hilfe gezahlt werden. Der Restbetrag wird erst nach Been¬digung der Maßnahme unter Vorlage einer spezifizierten Abrechnung sowie einer Teilnehmerliste ausgezahlt werden.
1.8 Wird der Verwendungsnachweis nicht ordnungsgemäß geführt oder nicht rechtzeitig vorgelegt, so ist der Zuschussempfänger von der Bewilligung weiterer Zuschüsse so lange auszuschließen, bis der Verwendungsnachweis erbracht ist. Ferner werden die gewährten Mittel zurückgefordert.
1.9 Die Stadt Goch ist berechtigt, die Verwendung der städtischen Zuschüsse durch Einsichtnahme in die Bücher und Belege der Zuschussempfänger sowie durch Ortsbesich¬tigung zu prüfen. Die Zuschussempfänger sind verpflichtet, die erforderlichen Auskünfte zu erteilen.

2.Förderungsarten
2.1 Schulungs- und Bildungsveranstaltungen

2.11 Die Förderung von Schulungs- und Bildungsveranstaltungen dient der Qualifizierung ehren- und nebenamtlicher Mitarbeiter in der Jugendarbeit. Die Förderung gilt für Gruppen oder einzelne Mitglieder von anerkannten Jugend¬organisationen.
Gefördert werden Bildungsveranstaltungen zu Themen, die in der alltäglichen Jugendarbeit relevant sind. Dies sind z. B. soziale, kulturelle, arbeitswelt- und umweltschutzbezogene Themen. An Gruppenleiterschulungen sollten nur Teilnehmer teilnehmen, die mindestens 16 Jahre alt sind.
Als Kosten können anerkannt werden:
- Referentenhonorare
- Kosten für Unterkunft und Verpflegung
- Fahrtkosten der Referenten
- Fahrtkosten der Teilnehmer bei Veranstaltungen außerhalb von Goch
- Kosten für Werbung und Literatur in kleinerem Umfange
- Vorbereitungskosten
Nicht gefördert werden:
- Bildungsveranstaltungen geschlossener Schulklassen
- Veranstaltungen mit überwiegend religiösem, parteipolitischem oder sportlichem Charakter
Die Fortbildung soll mindestens 1 Tag oder höchstens 5 Tage dauern. Pro Tag müssen mindestens 5 Zeitstunden Bildungsarbeit nachgewiesen werden.
2.12 Dem Antrag nach Vordruck ist ein vorläufiges Programm beizufügen. Der Antrag ist spätestens 4 Wochen vor Beginn der Maßnahme einzureichen.
2.13 Die Beihilfe beträgt nach Anrechnung von Zuschüssen Dritter 45 % der anerkennungsfähigen Kosten. Bei Referentenkosten beträgt die Beihilfe 50 %, maximal jedoch 75,- € pro Tag und Referent. Die Referenten dürfen nicht dem Träger der Maßnahme angehören.
Zudem wird bei zwei- oder mehrtägigen Veranstaltungen mit Übernachtung ein Zuschuss pro Tag und Teilnehmer von 2,70 Euro gewährt.
2.14 Der Verwendungsnachweis nach Vordruck ist nach Abschluss der Veranstaltung spätestens bis zum 31.Oktober eines jeden Jahres einzureichen und muss ein Programm, einen Erfahrungsbericht, eine Kostenaufstellung mit Kopien der Originalbelege sowie eine Teilnehmerliste mit Namen, Adressen, Geburtsda¬ten und Status (Schüler, Student, etc.) enthalten.
2.15 Veranstaltungen, die erst nach dem 31. Oktober stattfinden, können erst im Folgejahr abgerechnet und bezuschusst werden.

2.2 Allgemeine Zuwendungen an Jugendorganisationen

2.21 Die zum Bereich der Stadt Goch gehörenden Jugendorganisationen erhalten in jedem Jahr eine allgemeine Zuwendung, die ausschließlich für jugendpflegerische Zwecke zu verwenden ist.
2.22 Die Höhe der Zuwendung setzt sich aus einem Sockelbetrag von 45,00 Euro für die Jugendorganisation und einem Pro-Kopf-Betrag von 2,70 Euro für jedes in Goch wohnende Vereinsmitglied bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres zusammen. Für junge Erwachsene bis 27 Jahre wird ebenfalls ein Pro-Kopf-Zuschuss ausgezahlt, wenn diese sich noch in der Schul- oder Berufsausbildung befinden oder kein festes Einkommen haben, sowie Wehr- oder Zivildienstleistende und arbeitslose junge Menschen.
2.23 Der Antrag nach Vordruck ist bis zum 31.März eines jeden Jahres einzureichen. Dem Antrag ist eine Teilnehmerliste mit Namen, Adressen, Geburtsdaten und Status (Schüler, Student, etc.) beizufügen.
2.24 Dem Antrag ist gleichzeitig der Verwendungsnachweis für den Vorjahreszuschuss beizufügen, sofern ein solcher ausgezahlt worden ist.
2.25 Organisationen mit weniger als 10 jugendlichen Mitgliedern erhalten keinen Zuschuss.

2.3 Außerörtliche Kinder- und Jugenderholung

2.31 Jungen Menschen soll ermöglicht werden, sich insbesondere während gemeinsamer Ferien in Geselligkeit, Spiel und Sport zu erholen. Dabei sollen Hilfen angeboten werden, von der Freizeit sinnvollen Gebrauch zu machen. In Betracht kommen Jugendwanderungen, Ferien- und Freizeitlager, die der Erholung in einer Jugendgruppe dienen.
2.32 Gefördert werden Teilnehmer bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, die ihren Wohnsitz in der Stadt Goch haben. Für junge Erwachsene bis 27 Jahre wird ebenfalls ein Pro-Kopf-Zuschuss ausgezahlt, wenn diese sich noch in der Schul- oder Berufsausbildung befinden oder kein festes Einkommen haben, sowie Wehr- oder Zivildienstleistende und arbeitslose junge Menschen.
Für je 10 Teilnehmer werden auch die Kosten eines Betreuers bezuschusst. Der Betreuer muss mindestens das 18. Lebensjahr vollendet haben. Bei gemischten Gruppen sollen anteilsmäßig männliche und weibliche Betreuungskräfte eingesetzt werden.
Nicht gefördert werden:
- Fahrten und Lager geschlossener Schulklassen
- Veranstaltungen mit überwiegend religiösem, sportlichem oder parteipolitischem Charakter
- Veranstaltungen, die sich zu mehr als 1/8 ihrer Dauer auf die Reisezeit erstrecken.
- Studienfahrten
2.33 Eine Förderung erfolgt nur, wenn die Maßnahme mindestens 3 und höchstens 21 Tage dauert. An- und Abreisetag zählen als ein Tag.
2.34 Der Zuschuss wird pro Teilnehmer und Tag der Erholungsmaßnahme als Festbetrag in Höhe von 2,70 € gewährt.
2.35 Eine besondere Beihilfe wird den Trägern für die Teilnahme von Leistungsbeziehern nach dem SGB II und SGB XII gewährt. Die Erziehungsberechtigten haben den Bewilligungsbescheid über den Bezug von vorgenannten Leistungen bei Antragstellung vorzulegen. Die zu gewährende Beihilfe für eine Ferienerholungsmaßnahme orientiert sich jährlich an den tatsächlichen Kosten ohne Taschengeld, beträgt aber höchstens 162,- Euro. Immer wird ein Eigenanteil von 60,- Euro in Abzug gebracht.
2.36 Anträge nach Vordruck sind bis spätestens 4 Wochen vor Beginn der Maßnahme einzureichen bzw. zu stellen.
2.37 In jedem Fall ist der Maßnahmeträger auch der Zahlungsempfänger.
2.38 Der Verwendungsnachweis ist spätestens 6 Wochen nach Beendigung der Maßnahme einzureichen. Eine Teilnehmerliste mit Name, Adresse, Geburtsdatum und Status (z. B. Schüler, Student etc.) ist beizufügen.

2.4 Internationale Jugendbegegnungen

2.41 Grundsätze und Förderungsabsichten internationaler Jugendbegegnungen dienen der Völkerverständigung. Das Veranstaltungsprogramm muss Möglichkeiten zum Kennenlernen des Partners und seiner Umwelt, für gemeinsame Veranstaltungen, zum Anknüpfen persönlicher Beziehungen zu Gastgebern und Gastfamilien bieten. Das Programm soll mit der Partnergruppe im Ausland abgestimmt und vereinbart worden sein.
2.42 Die Begegnung soll 10 bis 21 Tage, im Grenzland (Niederlande) mindestens 4 Tage dauern. Im Regelfall ist sie als Familienaufenthalt, Zeltlager oder in einer Jugendherberge durchzuführen. Die Teilnehmer sollen zwischen 14 und 27 Jahre alt sein. Für je 10 Teilnehmer werden die Kosten für einen Betreuer bezuschusst.
2.43 Die Höhe der Beihilfe wird jährlich nach den vorliegenden Anträgen und den zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel festgesetzt und kann maximal 2,70 Euro pro Tag und Teilnehmer betragen.
2.44 Anträge nach Vordruck sind spätestens 4 Wochen vor Beginn der Maßnahme einzureichen. Dem Antrag ist ein detailliertes Programm, ein Bericht über die Vorbereitung und eine vorläufige Teilnehmerliste beizufügen.
2.45 Der Verwendungsnachweis ist spätestens 6 Wochen nach Beendigung der Maßnahme einzureichen. Dem Vordruck ist eine Teilnehmerliste mit Name, Adresse, Geburtsdatum und Status (Schüler, Student etc.) sowie eine Kostenaufstellung und ein Erfahrungsbericht beizufügen.

2.5 Ferienmaßnahmen für Behinderte

2.51 Eine Förderung von Maßnahmen mit behinderten Teilnehmern erfolgt nur, wenn sie mindestens 10 Tage und höchstens 21 Tage dauern.
2.52 Gefördert werden behinderte Teilnehmer, solange sie das 27. Lebensjahr nicht vollendet haben. Gefördert werden auch die Kosten für die erforderlichen Betreuer. Bei gemeinsamen Freizeiten Behinderter und Nichtbehinderter werden einschließlich der Betreuer nichtbehinderte Teilnehmer bis zur doppelten Anzahl der behinderten Teilnehmer gefördert.
2.53 Die Förderungshöhe wird von Fall zu Fall festgelegt.

2.6 Betriebskostenbeihilfe für TOT-Heime

2.61 Jugendfreizeitstätten mit offenen Angeboten für junge Menschen, in denen hauptberufliche Fachkräfte, qualifizierte nebenberufliche oder ehrenamtliche Mitarbeiter arbeiten und in denen mindestens sechs Stunden pro Woche offene Jugendarbeit stattfindet, werden gefördert.
2.62 Zu den Betriebskosten gehören folgende Personal- und Sachausgaben:
- Personalkosten für Fachkräfte und ähnliches
- Entgelte für Hausmeister und Putzhilfen
- Kosten für Werk-, Bastel¬- und Spielmaterial
- Kosten für besondere Veranstaltungen innerhalb der Jugendeinrichtung
- Kosten für Heizung, Reinigung, Beleuchtung, Wartungskosten und Gebühren
- Versicherungen, die im Zusammenhang mit der Betreibung einer Jugendfreizeiteinrichtung abgeschlossen werden
- kleinere Reparaturen / Instandsetzungen sowie Ersatzbeschaffungen, die einen Betrag von 500 Euro nicht überschreiten.

Alle sonstigen Kosten wie z. B. Renovierungen, größere Reparaturen, Neuanschaffungen sowie Aufwendungen für die Außenanlagen können aus dieser Beihilfe nicht mitfinanziert werden!
2.63 Die Beihilfe beträgt in der Regel 27 % der anerkennungsfähigen Kosten, höchstens jedoch 8.505,- Euro.
2.64 Die Antragstellung erfolgt durch ein Formblatt, wel¬ches vom Jugendamt zur Verfügung gestellt wird. Antragsfrist ist der 31.März. eines jeden Jahres.
Dem Antrag ist eine ausführliche Darstellung der Arbeit und der Besucherzahlen beizufügen.
Die ordnungsgemäße Verwendung der Beihilfe ist in Form eines Verwendungsnachweises unter Auflistung der Kostenrechnung spätestens bis zum 31. März des folgenden Jahres nachzuweisen

2.7 Betriebskostenhilfe für Jugendfreizeitheime und Jugendräume

2.71 Den Trägern von Jugendfreizeitheimen und Jugendräu¬men werden Beihilfen zu den Betriebskosten ihrer Einrich¬tungen gewährt.
Zu den Betriebskosten zählen:
- Honorare für nebenberufliche und ehrenamtliche Mitarbeiter
- Entgelte für Hausmeister und Putzhilfen
- Kosten für Werk-, Bastel¬- und Spielmaterial
- Kosten für besondere Veranstaltungen innerhalb der Jugendeinrichtung
- Kosten für Heizung, Reinigung, Beleuchtung, Wartungskosten und Gebühren
- Versicherungen, die im Zusammenhang mit der Betreibung einer Jugendfreizeiteinrichtung abgeschlossen werden
- Kleinere Reparaturen / Instandsetzungen sowie Ersatzbeschaffungen, die einen Betrag von 500 Euro nicht überschreiten.
Alle sonstigen Kosten wie z. B. Renovierungen, größere Reparaturen, Neuanschaffungen sowie Aufwendungen für die Außenanlagen können aus dieser Beihilfe nicht mitfinanziert werden!
2.72 Die Beihilfe beträgt in der Regel 18 % der anerkennungsfähigen Kosten, höchstens jedoch 5.670,- Euro.
2.73 Die Antragstellung erfolgt durch ein Formblatt, welches vom Jugendamt zur Verfügung gestellt wird. Antragsfrist ist der 31.März eines jeden Jahres.
Dem Antrag ist eine ausführliche Darstellung der Arbeit und der Besucherzahlen beizufügen.
Die ordnungsgemäße Verwendung der Beihilfe ist in Form eines Verwendungsnachweises unter Auflistung der Kostenrechnung spätestens bis zum 31. März des folgenden Jahres nachzuweisen

2.8 Neubau, Ausbau, Renovierung sowie Anmietung von Jugendfreizeitheimen und Beschaffung von Einrich¬tungsgegenständen (Investitionskosten)

2.81 Anträge auf Gewährung von Beihilfen können von Trägern der Jugendfreizeitheime oder von dem Jugendverband, der einen Jugendraum in einer anderen Einrichtung dauernd benutzt, gestellt werden. Die für diesen Zweck zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel sollen vornehmlich für Substanz erhaltende Maßnahmen eingesetzt werden.
2.82 Die Beihilfe kann bis zu 27 % der anerkennungsfähigen Gesamtkosten betragen, höchstens jedoch 45.000,- €.
Über die Gewährung der Beihilfe und die Höhe entscheidet der Jugendhilfeausschuss.
2.83 Der Antrag soll formlos bis spätestens zum 1. Juni eines jeden Jahres für das folgende Jahr vorgelegt werden, damit entsprechende Haushaltsmittel bereitgestellt werden können.
Dem Antrag sind beizufügen:
a) Kostenberechnung mit detaillierten Kostenvoranschlägen
b) Finanzierungsplan
c) Nutzungsplan für die offene Jugendarbeit
d) Ggf. Baupläne

2.9 Förderung von Projekten

2.91 Projekte sind besondere Veranstaltungen im Rahmen der Jugendarbeit, die sich deutlich von der täglichen Arbeit abheben. Sie sollen Themen behandeln, die für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, aber auch gesamtgesellschaftlich relevant sind. Sie sollen dazu dienen, jungen Menschen eine erweiterte kritische Auseinan¬dersetzung mit ihrem Umfeld zu ermöglichen. Hierbei sollten sie nicht nur Zielgruppe sein, sondern auch selbst aktiv werden und mit gestalten.
Insbesondere Projekte zu Themen wie Gewaltverhalten in unserer Gesellschaft, interkulturelles Lernen, Umweltschutz, Medienpädagogik, geschlechtsspezifisches Rollenverhalten und Suchtprophylaxe sollen gefördert werden.
2.92 Das Projekt sollte nicht ein einmaliges Ereignis sein, sondern sich mindestens über einen Zeitraum von sieben Tagen bzw. 35 Stunden, möglichst jedoch über einen Zeitraum von mehreren Wochen erstrecken.
2.93 Der Träger des Projektes muss im Zuständigkeitsbereich der Stadt Goch ansässig sein. Bei Veranstaltungen überörtlicher Träger können nur Teilnehmer aus der Stadt Goch bezuschusst werden.
2.94 Als Projektkosten können anerkannt werden:
- Referen¬tenhonorare in angemessener Höhe
- Kosten für die Unterkunft und Verpflegung
- Fahrtkosten für die Referenten
- Fahrtkosten für die Teilnehmer bei Veranstaltungen außerhalb von Goch
- Vorbereitungskosten (Porto, Leihmieten für Material
Nicht gefördert werden Projekte:
- geschlossener Schulklassen
- Veranstaltungen mit überwiegend religiösem, sportlichem oder parteipolitischem Charakter.
2.95 Der Antrag nach Vordruck ist spätestens 4 Wochen vor Beginn der Maßnahme einzureichen. Ihm ist eine detail¬lierte Projektbeschreibung mit Programm und ein detaillierter Finanzierungs¬plan beizufügen.
2.96 Die Beihilfe beträgt nach Anrechung von Zuschüssen Dritter 63 % der anerkennungsfähigen Kosten, höchstens jedoch 2.295,- Euro.
2.97 Der Verwendungsnachweis nach Vordruck ist nach Ablauf des Projektes, spätestens 6 Wochen nach Projektende einzureichen und muss ein Programm, einen Erfahrungsbericht, eine Kostenaufstellung mit Kopien der Originalbelege sowie eine Teilnehmerliste mit Geburtsdatum, Status (Schüler, Student) und Adressenangabe enthalten.

3.Inkrafttreten

Die Richtlinien treten in der vorliegenden Fassung rückwirkend zum 01.01.2013 in Kraft.