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Kerstin Rupin-Friedrichs
Markt 2
47574 Goch
Telefon: 02823 / 320 - 160
Fax: 02823 / 320 -160
E-Mail: kerstin.rupin-friedrichs@goch.de
Claudia Claßen
Markt 2
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Telefon: 0 28 23 / 320 - 149
Fax: 0 28 23 / 320 - 749
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Mo 8.30 - 12.00 Uhr und 14.00 -16.00 Uhr
Di u Fr. 8.30 - 12.00 Uhr
Do 8.30 -12.00 Uhr und 14.00-18.00 Uhr

zugeordnetes Thema

  • Familie,
  • Kinder / Jugend / Familie

Vaterschaft

Freiwillige Anerkennung

Wenn Sie als Eltern eines Kindes nicht miteinander verheiratet sind, muss die Vaterschaft in einer Urkunde beim Jugendamt, Standesamt oder beim Notar anerkennt werden. Damit diese rechtswirksam wird, ist die Zustimmung der Mutter erforderlich. Dies kann auch bereits vor der Geburt des Kindes erfolgen.

Gerichtliche Feststellung

Erkennt der Vater die Vaterschaft zu dem Kind nicht freiwillig an, besteht nur die Möglichkeit der gerichtlichen Feststellung vor dem Familiengericht. Klagebefugt sind das Kind bzw. die Mutter. Das Kind kann auf Antrag im Rahmen einer Beistandschaft durch das Jugendamt vertreten werden.

 

Vaterschaftsanerkennung während eines Scheidungsverfahrens

Ist ein Scheidungsverfahren noch nicht rechtskräftig abgeschlossen, wird der Ehemann als Vater des Kindes eingetragen. In diesem Fall kann der leibliche Vater die Vaterschaft mit Zustimmung der Mutter und des Ehemannes bereits anerkennen. Sie wird allerdings erst wirksam, wenn die Ehe rechtskräftig geschieden ist. Folgende Urkunden müssen vorliegenden:

  • Vaterschaftsanerkennung durch den biologischen Vater
  • Zustimmungserklärung der Mutter
  • Zustimmungserklärung des Scheinvaters. So wird der Vater genannt, der nicht biologischer Vater ist.

Die erforderlichen Beurkundungen können SIe beim Jugendamt vornehmen lassen.

Vaterschaftsanfechtungsverfahren

Ist nach der Geburt des Kindes noch kein Scheidungsantrag eingereicht worden, kann die Vaterschaft nur im Rahmen eines gerichtlichen Verfahrens auf Anfechtung der Vaterschaft festgestellt werden. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie im Jugendamt.