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Museum Goch

Ansicht des Gocher Museums, Haupteingang

Der Niederrhein zählt zu den ältesten Kulturlandschaften Europas. Die kulturellen Zeugnisse verweisen auf eine 2000 jährige Geschichte dieser Landschaft. Einzigartige sakrale Bauwerke von Xanten über Kalkar bis Kevelaer, römische Besiedlungsgeschichte im Archäologischen Park in Xanten bis hin zu den wertvollen Sammlungen der hiesigen Museen von Kleve, Schloss Moyland und Goch lassen den Besucher eintauchen in die Geschichte unserer Kultur bis zur Gegenwart.

Das Museum Goch wurde in seiner heutigen Form 1991 im ehemaligen Amtsgericht der Stadt Goch gegründet.
Mit seiner Sammlung spätgotischer Skulpturen des Niederrheins bis zur jungen Gegenwartskunst vereint das Museum 600 Jahre Kunstgeschichte. Seine spannungsreich inszenierte Sammlungsräume laden zu einem interessanten Dialog mit der Geschichte und Kunst ein.Wechselnde Ausstellungen insbesondere zur aktuellen Gegenwartskunst bereichern das Museum. Für weitere Informationen und eine ausführliche Ausstellungsübersicht empfehlen wir den Besuch der Internetseite des Museums Goch.

Ein Glücksfall für unsere Stadt stellt der Umstand dar, dass es neben dem Museum Goch mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Kunst im Dialog mit historischen Exponaten, zwei weitere Museen existieren. Zum einen das Geburtshaus des Heiligen Arnold Janssen sowie das vom Festkomitee Gocher Karneval initierte Karnevalsmuseum im historischen Stadttor, dem Steintor. Alle drei Museen stellen eine Bereicherung der niederrheinischen Museumslandschaft dar.


Sie finden das Museum in der Kastellstraße 9, 47574 Goch.
Telefon: 0 28 23 / 97 08 11
Telefax: 0 28 23 / 97 08 25
E-Mail: museum@goch.de
Homepage: www.museum-goch.de


Öffnungszeiten:
dienstags - freitags 10 - 17 Uhr
samstags und sonntags 11 - 17 Uhr
montags geschlossen

Eintritt:
4.- € / 2.- € 

Führungen

Öffentliche kostenlose Führung durch die Sammlung und Ausstellung, jeden Donnerstag, 15 Uhr
Private Gruppen: nach Vereinbarungen und Anmeldung unter Tel. 0 28 23 - 97 08 11
Preis: 25.- € max. 25 Personen
Schulklassen und Kindergärten aus Goch frei

Aktuelle Ausstellungen

Jan Lemitz. Blockbuster. Bilder von Kriegen"

12. Februar 2017 bis 28. Mai 2017
Jan Lemitz (*1971) lebt und arbeitet als Fotograf in Düsseldorf. Die Zusammenhänge von Landschaft, Architektur, Infrastruktur und deren fotografische Darstellungsweisenziehen sich wie ein roter Faden durch seine Praxis.
In Bilder von Kriegen geht es um die Kontinuität eines militärischen Blicks auf unsere Landschaft, die sich jederzeit in ein Instrument der Kriegführung verwandeln kann.
Bilder und Materialien aus dem Projekt werden an insgesamt vier verschiedenen Orten in der Region am Niederrhein gezeigt.
In Goch werden mittels gefundener und bei Besuchen vor Ort entstandener Aufnahmen die Veränderungen auf dem Gelände der Reichswaldkaserne dokumentiert. Die Bilder der Neuerschließung des Areals nach Abriss der Kaserne lassen die Grenzen zwischen einem Vorher und Nachher verschwimmen. Sie machen eine Landschaft im Umbruch sichtbar, die dauerhaft Prozessen teilweise gewaltsamer Veränderungen ausgesetzt ist.

Julia Bünnagel. I'am not shining. I'am burning

19. März 2017 bis 11. Juni 2017
Julia Bünnagel ist eine zeitgenössische Bildhauerin, Installationskünstlerin und Soundperformerin aus Köln.
Bünnagels breit gefächertes künstlerisches Instrumentarium umfasst neben Sägezeichnungen, Papierarbeiten, Schrift, Licht und kybernetischen Objekten bildhauerisch bearbeitete Schallplatten, die sie während Performances zu rhythmischen Soundscapes, eigens erzeugten Klanglandschaften, mischt. Sie ist Mitglied des Künstlerkollektivs Sculptress of Sound, das seit 2011 mit ‚spectodramatischen Soundperformances' auftritt.
In Julia Bünnagels großformatigen modularen Installationen, die den Raum zuweilen überformen und in eine begehbare Landschaft verwandeln können, fließen audiovisuelle Beobachtungen aus Bereichen wie Kybernetik, Architektur, Science Fiction, Musik und Wahrnehmungstheorie mit ein. Die gemeinsame mathematische Grundlage von Sound und Geometrie, das Spannungsfeld von Linie und Fläche, Volumen und Leere bilden Bezugspunkte.

Informationen erhalten Sie unter: www.museum-goch.de