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Info-Bereich


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Ihr Kontakt

Friederike Küsters
Markt 2
47574 Goch
Telefon: 0 28 23 / 320 - 199
Fax: 0 28 23 / 320 - 799
E-Mail: Friederike.Kuesters@goch.de

Sprechzeiten

Mo - Do von 8.30 bis 12.00 Uhr
Mi von 14.00 bis 16.00 Uhr
und nach Absprache


Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen

Arche e.V. - Gocher Tafel

Zentrale Anlaufstelle für existenzielle Hilfen in Goch
Adresse: Arnold-Janssen-Straße 8, 47574 Goch
Telefon: 0 28 23 / 9 76 44 34

Thema Mobbing

Ansprechpartnerin Ulrike te Raa
in der Seniorenbegegnungsstätte
Adresse: Markt 15, 47574 Goch
Telefon: 0 28 23 / 41 91 10

Berufsrückkehrerinnen

Beratung und Orientierung
SOS-Kinderdorf Niederrhein FachWerk
Adresse: Kalkarer Straße 2, 47533 Kleve
Telefon: 0 28 21 / 75 07 56

Agentur für Arbeit

Beauftragte für Chancengleichheit Christiane Naß
Reeser Landstraße 61
46483 Wesel
Telefon: 02 81 / 96 20-234
www.arbeitsagentur.de/wesel

Flyer für Informationen für Berufsrückkehrerinnen 2016

Unternehmerinnentreff Kreis Kleve

Informationen zu den Treffs erhalten sie bei den Gleichstellungsbeauftragten der Kommunen oder der IHK Zweigstelle Kleve
Programmflyer Unternehmerinnentreff 2016

Frauenberatungsstelle IMPULS

Beratungsstelle mit psycho-sozialem Angebot
Beratung bei Problemen in Familie und Partnerschaft, Trennung oder Scheidung, häuslicher Gewalt, Stalking, Esstörung, Belastung und Überforderung, existentielle Sicherung, berufliche Neuorientierung, sexueller Orientierung und vieles mehr.
Adresse: Voßstraße 28, 47574 Goch
Telefon: 0 28 23 / 41 91 71

Terre des femmes - gemeinnützige Menschenrechtsorganisation für Frauen und Mädchen

ist eine gemeinnützige Menschenrechtsorganisation für Frauen und Mädchen, die durch internationale Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit, Aktionen, Einzelfallhilfe und Förderung von einzelnen Projekten Frauen und Mädchen unterstützt. Terre des Femmes setzt sich dafür ein, dass Frauen und Mädchen ein gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben führen können und unveränderliche Rechte genießen. Die Menschenrechtsorganisation kämpft schwerpunktmäßig gegen weibliche Genitalverstümmelung, Gewalt im Namen der Ehre und Zwangsverheiratung, Frauenhandel oder häusliche Gewalt

Ein wichtiges Datum in jedem Jahr ist der 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, an dem viele Aktionen durchgeführt werden, die die Kampagne „FRAUEN SCHLÄGT MANN NICHT - NEIN zu häuslicher Gewalt" weltweit unterstützen und somit die Öffentlichkeit sensibilisieren.

Im Kreis Kleve wurde im Jahr 2009 die Aktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte" vom Arbeitskreis der Gleichstellungsbeauftragten in Zusammenarbeit mit der Bäckerinnung und den Bäckern vor Ort mit großem Erfolg durchgeführt.Die Bäckereien Bruns, Rhode und Heicks konnten in Goch für diese Öffentlichkeitsarbeit gewonnen werden.

Im Jahr 2010 verteilten die Gleichstellungsbeauftragten auf der Voßstraße in Goch rote Regenschirme gegen eine kleine Spende bei der Aktion „Wir lassen Frauen nicht im Regen stehen". Der Spendenerlös aus dieser Aktion ging an das AWO-Frauenhaus und die Frauenberatungsstelle IMPULS.
Weitere Informationen: http://frauenrechte.de/online/index.php

Im Jahr 2011 und 2012 stand der 25.11. unter dem Motto: „Ich könnte ein Buch darüber schreiben!“ Mit der Unterstützung von Büchereien und Buchhandlungen machten die GB des AK auf Schicksale der von Gewalt bedrohten Frauen und Mädchen aufmerksam. Es wurden rote Lesezeichen mit Notfallnummern am Informationsstand und in den Buchhandlungen verteilt. Des Weiteren fand in Goch bei der Völckerschen Buchhandlung eine Lesung mit  Sabine Habicht statt, die ihr Buch „Wo ist Licht“ vorstellte.

Im Jahr 2013 hieß es dann Stopp  - bevor die Hand zur Faust wird!!“  Passend zu dem Motto wurden auf dem  Gocher Wochenmarkt rote Handschuhe in der Bevölkerung verteilt. Darüber hinaus gab es die Möglichkeit sich in eine Unterschriftenliste einzutragen, die eine Reformierung des §177 StGB  (Vergewaltigungsparagraph) unterstützen sollte. Es kamen im Kreis Kleve über 1.000 Unterschriften zusammen.

Unter dem Slogan „Wir haben die Nase voll!“ – Aktion gegen Gewalt an Frauen und Kindern verteilten die Gleichstellungsbeauftragten des AK  im Jahr 2014 zusätzlich zu Broschüren und Flyern 1.000 rote Pakete Papiertaschentücher auf dem Gocher Flachsmarkt.

der runde Tisch gegen häusliche Gewalt in Goch
Netzwerk für ein gewaltfreies Zuhause

Im Kreis Kleve gibt es insgesamt 4 runde Tische gegen häusliche Gewalt. Seit 2007 ist die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goch u.a. Koordinatorin des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt in Goch. Die Mitglieder aller runden Tische gegen häusliche Gewalt wollen gemeinsam Opfern aus Gewaltbeziehungen eine Hilfestellung bieten, Mut machen und neue Wege aufzeigen. In Goch treffen sich die Vertreter unterschiedlichster Institutionen, um Informationen auszutauschen und Kontake herzustellen und zu pflegen.Die Mitglieder und damit AnsprechpartnerInnen der Runden Tische gegen häusliche Gewalt stehen für eine gute Vernetzung nicht nur in Goch, sondern im gesamten Kreis Kleve.
Informationen hierzu unter: http://www.zuhause-gewalt.de

Frauenselbsthilfe nach Krebs

Unter dem Motto auffangen, informieren, begleiten bietet die Frauenselbsthilfe nach Krebs, Gruppe Geldern, auch in Goch eine Sprechstunde sowie die Möglichkeit der Teilnahme eines Gruppentreffens an.

  • Sprechstunde : jeden 2. u. 4. Mittwoch im Monat von 17:00 - 18:00 Uhr im Wilhelm-Anton-Hospital Goch, Station 3 a (Besucherraum)
  • Gruppentreffen: jeden 2. Mittwoch im Monat von 19:00 - 21:00 Uhr im Wilhelm-Anton-Hospital Goch (Konferenzraum)
  • Gruppentreffen : jeden 4. Mittwoch im Monat von 19:00 - 21:00 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Goch (Markt 8)

Nähere Informationen erteilt Frau Gudrun Gablik Tel.: 0 28 31 / 9 76 79 95 oder mobil: 01 51 / 19 41 65 11
weitere Informationen im Internet: http://www.frauenselbsthilfe.de/gruppen/gruppen-in-ihrer-naehe/

Frauen vor Gewalt schützen

Bild Hilfetelefon

Jeder Mensch hat das Recht darauf, gewaltfrei zu leben. Gewalt schränkt die Betroffenen in ihrer Entfaltung und Lebensgestaltung ein. Frauen sind in besonderem Maße von spezifischen Gewaltformen betroffen. Etwa jede vierte Frau, die in Deutschland lebt, ist mindestens einmal Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt durch ihren aktuellen oder früheren Partner geworden. Gewalt gegen Frauen in unterschiedlichen Formen findet alltäglich und mitten unter uns statt. Dies betrifft zum Beispiel Gewalt im häuslichen Bereich, sexuelle Belästigungen, Gewalt in der Prostitution oder in Form von Frauenhandel. Opfer von Gewalt gegen Frauen sind immer auch die Kinder, denn sie erleiden häufig selbst Gewalt oder beobachten sie.
Gewalt trifft auch ältere Frauen und Frauen mit Behinderungen. Gewalt gegen Frauen hat immer gravierende Folgen für die Gesundheit und die gesundheitliche Versorgung der Betroffenen.
Bundesweites Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"
Am 14. März 2012 trat das Gesetz zur Einrichtung und zum Betrieb eines bundesweiten Hilfetelefons "Gewalt gegen Frauen" (Hilfetelefongesetz) in Kraft. Mit dem Hilfetelefon wird es ab März 2013 für Frauen, die von Gewalt betroffen sind, für Unterstützerinnen und Unterstützer aus dem sozialen Nahraum und für Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich mit der Thematik befasst sind, erstmals ein Hilfe- und Unterstützungsangebot geben, das bundesweit, kostenlos und rund um die Uhr zur Verfügung steht. Qualifizierte Beraterinnen werden anonym und barrierefrei Erstberatung und Information anbieten und bei Bedarf an Anlaufstellen vor Ort vermitteln.
Aktionsplan II zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen
Die Bekämpfung der Gewalt ist eines der vordringlichsten Ziele der Bundesregierung. Um den Schutz von Frauen zu verbessern, hat die Bundesregierung im September 2007 mit dem "Aktionsplan II zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen" erneut ein umfassendes Gesamtkonzept auf den Weg gebracht. Der Aktionsplan II setzt da an, wo nach dem ersten Aktionsplan besondere Handlungsnotwendigkeiten bestehen: die stärkere Berücksichtigung von Frauen mit Migrationshintergrund und Frauen mit Behinderungen, die Verbesserung der medizinischen Versorgung und eine möglichst früh ansetzende Prävention.
Frauen weltweit schützen
Das Thema Gewalt gegen Frauen hat auch international zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die Bundesregierung engagiert sich in vielfältiger Weise auf europäischer Ebene ebenso wie innerhalb der Vereinten Nationen.
Mit dem Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt an Frauen und häuslicher Gewalt, das die Bundesregierung am 11. Mai 2011 gezeichnet hat und dessen Ratifizierung nun vorbereitet wird, liegt erstmals für den europäischen Raum ein völkerrechtliches Instrument zur umfassenden Bekämpfung von Gewalt an Frauen vor.
2012 wurde das von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder vorgelegte Gesetz zum Übereinkommen des Europarates zur Bekämpfung des Menschenhandels vom 16. Mai 2005 verabschiedet. Mit dem Gesetz wird Deutschland dem Übereinkommen im April 2013 beitreten. Dieses setzt neue Maßstäbe im Bereich des Schutzes von Opfern des Menschenhandels und installiert einen effektiven und unabhängigen Kontrollmechanismus. Der Geltungsbereich des Übereinkommens ist nicht auf Fälle mit grenzüberschreitendem Charakter beschränkt, sondern umfasst alle Fälle des Menschenhandels sowie alle Ausbeutungsformen.

Betr. Helferline Schwanger? Und keiner darf es erfahren?
Hilfen für Schwangere mit Anonymitätswunsch und vertrauliche Geburt

Zum 1. Mai 2014 ist das "Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt" in Kraft getreten. Damit erhalten Schwangere die Möglichkeit, ihr Kind auf Wunsch vertraulich und sicher in einer Klinik oder bei einer Hebamme auf die Welt zu bringen. Während der Schwangerschaft und danach werden sie von Schwangerschaftsberatungsstellen beraten, betreut und begleitet. Damit soll verhindert werden, dass Schwangere, die sich in einer verzweifelten Lage sehen, ihr Kind heimlich gebären oder möglicherweise sogar aussetzen oder töten.


Hilfe und Rechtsanspruch auf anonyme Beratung
In Deutschland steht Schwangeren ein gut ausgebautes System an Unterstützung und Hilfen zur Verfügung. Einigen Schwangeren ist das Hilfesystem allerdings nicht bekannt oder sie können sich einer Beratungsstelle nicht anvertrauen. Es kommt deshalb immer wieder zu riskanten Geburten ohne medizinische Begleitung. Und selbst wenn Mutter und Kind die Geburt unbeschadet überstehen, werden die Kinder häufig in Babyklappen abgelegt oder sogar in lebensgefährlicher Weise ausgesetzt. 
Durch das Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt sollen nun auch die Schwangeren, die bisher nicht den Weg in eine Beratungsstelle gefunden haben, für die Annahme von Unterstützung und Hilfe gewonnen werden.
Schwangere mit dem Wunsch nach Anonymität sind schwer zu erreichen. Damit die Hilfe auch wirklich bei ihnen ankommt, hat das Bundesfamilienministerium eine Reihe von Maßnahmen entwickelt:


Hilfetelefon: Das kostenlose, barrierefreie und 24 Stunden erreichbare Hilfetelefon "Schwangere in Not" (Nummer: 0800 40 40 020) ist eine erste Anlaufstelle, die bei Bedarf auch eine fremdsprachige Beratung anbietet. So wird verzweifelten Schwangeren, die ihre Schwangerschaft verdrängen oder verheimlichen, eine Brücke ins bestehende Hilfesystem gebaut. Das Hilfetelefon soll für diese Frauen ein erster Anlaufpunkt sein und ihnen den Weg zu den qualifizierten Beraterinnen in den örtlichen Schwangerschaftsberatungsstellen aufzeigen, wo sie ebenfalls anonyme und kostenlose Beratung erhalten.
Online-Angebot: Informationen gibt es auch online unter www.geburt-vertraulich.de. Von 1. Oktober 2014 an können sich Schwangere zudem anonym online beraten lassen.
Informationskampagne: Die Bundesregierung macht die Hilfen für Schwangere und insbesondere den Anspruch auf anonyme Beratung in den Schwangerschaftsberatungsstellen weiter bekannt. Zudem betreibt sie kontinuierlich Öffentlichkeitsarbeit, um für das Hilfetelefon "Schwangere in Not" zu werben, durch das Schwangere an eine örtliche Beratungsstelle weitervermittelt werden. In den Beratungsstellen werden Schwangere dabei unterstützt, ihre schwierige Situation zu bewältigen und das Kind anzunehmen oder notfalls zur Adoption freizugeben.
Ein erster wichtiger Schritt zur Verbesserung der anonymen Hilfen für Schwangere erfolgte bereits durch das Bundeskinderschutzgesetz. Der Rechtsanspruch auf anonyme Beratung wurde dadurch auf alle Beratungen im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft ausgeweitet (§ 2 Absatz 1 SchKG). Bis 2011 galt der Rechtsanspruch nur für die Konfliktberatung.


Regelung zur vertraulichen Geburt
Für die Frauen, die ihre Schwangerschaft und Mutterschaft auch nach eingehender psychosozialer Beratung weiter verheimlichen wollen, bietet das neue Gesetz die Möglichkeit der vertraulichen Geburt. Das neue Angebot ermöglicht eine geschützte und medizinisch betreute Entbindung und garantiert Müttern 16 Jahre lang die Anonymität. Die Beraterinnen begleiten die Frauen im Fall einer vertraulichen Geburt auch nach der Geburt, um ihnen bei der Lösung von Konflikten zur Seite zu stehen und ihnen Möglichkeiten zur Rücknahme des Kindes aufzuzeigen. Entscheidet sich die Frau für die dauerhafte Abgabe des Kindes, wird es zur Adoption freigegeben. Die betroffenen Kinder können dann ab dem 16. Lebensjahr ihre Herkunft erfragen.
Mit der vertraulichen Geburt hat die Bundesregierung erstmals ein gesetzlich geregeltes Angebot für die Betroffenen geschaffen und damit Handlungssicherheit für Schwangere, Beratungsstellen, Kliniken und Behörden hergestellt.