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Gerd Horseling

Gerd Horseling am Rednerpult

Gerd Horseling (15.4.1903-22.3.1992) spielte in der Gocher Politik als Kommunist eine größere Rolle. 1930 wurde er Stadtverordneter der KPD und von 1932 bis 1933 war er sogar Reichstagsabgeordneter in Berlin. Nach dem Brand des Reichstages in Berlin wurden viele Kommunisten von den Nationalsozialisten verhaftet. Darunter befand sich auch Horseling, der nach einem Gefängnisaufenthalt für einige Zeit in das KZ Sonnenberg gesperrt wurde. Nach dem Krieg war Horseling Gocher Ratsmitglied, und zwar bis 1952 für die KPD und von 1964 bis 1974 für die SPD. Gerd Horseling wurde 1956 Geschäftsführer der Gewerkschaft IG Bau, Steine und Erden für Kleve-Geldern und später deren Vorsitzender. Erst 1968 ging Horseling in den Ruhestand.

Literaturhinweise:
Distelkamp, Ludger: Die Leidenschaft hat er bewahrt: Gerd Horseling: In: Rund um den Schwanenturm. Zeitschrift des Klevischen Verkehrs- und Heimatvereins e.V., Nr. 2, 1988, S. 6.
Loosen, Jürgen. Ein ungewöhnliches Politikerleben - Gerd Horseling eckte aus Überzeugung überall an. In: Kalender für das Klever Land auf das Jahr 1983, S. 46-48.
N.n. Gerd Horseling - Ein Leben für die Einheitsgewerkschaft. Die gerade Linie beibehalten. Lebenserinnerungen von Gerhard Horseling. WI-Verlag Gmbh, Reihe: Texte zur Zeitgeschichte .
N.n. Bauarbeiter im Widerstand: Zeitzeugen berichten: Herausgeber. Bundesvorstand der IG Bau-Steine-Erden.
Werner, Horst. Gerd Horseling, Erinnerungen, Reihe: Gocher Schriften 4, 1981.