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Friederike Küsters
Markt 2
47574 Goch
Telefon: 0 28 23 / 320 - 199
Fax: 0 28 23 / 320 - 799
E-Mail: Friederike.Kuesters@goch.de

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Logo der Gleichstellungsbeauftragten Gleichstellung in der Stadt Goch  

Völlig unterschiedlich können die persönlichen und beruflichen Voraussetzungen der Gleichstellungsbeauftragten sein. Doch was sie eint, ist die Forderung: gleiche Rechte, gleiche Chancen für Frauen und Männer. Mit dem ausdrücklichen Zusatz in Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes verpflichtet sich die Bundesrepublik Deutschland die Gleichberechtigung durchzusetzen.(1994). Dies bedeutet, hier wird der Staat in die Pflicht genommen, Gleichberechtigung gesellschaftlich zu realisieren. Doch zwischen Anspruch auf Gleichberechtigung und gesellschaftlicher Realität existiert immer noch eine große Lücke. Aus diesem Grund ist die eigentliche Durchsetzung bzw. Umsetzung der Gleichberechtigung Inhalt der kommunalen Gleichstellungsarbeit, die auf verbindliche rechtliche Grundlagen beruht, für Nordrhein-Westfalen im §5 Abs.1 der Gemeindeordnung: die Umsetzung des Verfassungsgebots der Gleichberechtigung von Mann und Frau auf kommunaler Ebene.
Es ist gesetzlich festgelegt, dass in kreisangehörigen Städten und Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern sowie in kreisfreien Städten hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte zu bestellen sind. Einwohner und Einwohnerinnen, die keine Gleichstellungsbeauftragte haben, können sich an die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises wenden.

Wirkungsbereich der Gleichstellungsbeauftragten:

Die kommunale Gleichstellungsbeauftragte wirkt bei allen Vorhaben und Maßnahmen der Verwaltung mit, die die Belange der Gleichstellung von Mann und Frau berühren, vorrangig die Rechte und Interessen der Frau, d.h eine aktive Frauenförderung. Hierbei umfasst der Zuständigkeitsbereich der Gleichstellungsbeauftragten sowohl die Beschäftigten der Kommune als auch ihre Bürger und Bürgerinnen. Für Frauen und Männer in bestimmten Lebenssituationen kann es die erste Anlaufstelle sein.
Die Aufgaben und die Tätigkeiten der Gleichstellungsbeauftragten sind vielfältig und bedürfen, auf Grund der stetigen großen Herausforderung zur Umsetzung der Gleichstellung, Durchsetzungsvermögen, Willensstärke, Spontanität, Kreativität, Einfühlungsvermögen, Selbstbewusstsein. Bereiche wie Häusliche Gewalt, Cyber -Mobbing, sexueller Missbrauch, Unternehmerinnennetzwerk, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Wiedereinstieg in den Beruf, Situation der Frauen im Erwerbsleben und viele weitere Prozesse, können durch die Gleichstellungsbeauftragte begleitet werden. Ihre Hilfestellungen umfassen jedoch nur Beratungen und Vermittlungen.

Ist der besondere Blick auf die Situation der Frauen heute noch wichtig?
Ja!

Auch heute noch sind die Frauen den Männern in vielen Lebensbereichen nicht gleichgestellt. Das unterschiedliche Gehalt von Frauen und Männern für die gleiche Arbeit zeigt dies sehr deutlich. Häufig bedeutet das Mutter werden, erst einmal das Ende der beruflichen Karriere. Selten nehmen Väter Elternzeit oder arbeiten in Teilzeit. Bei Trennung und Scheidung haben Frauen öfter als Männer das finanzielle Nachsehen. Betrachtet man den Gesundheitsbereich, so treffen Essstörungen viel häufiger auf Frauen als auf Männer zu. Frauen reagieren häufig zu spät auf Krankheitsanzeichen, z.B. im Falle eines Herzinfarktes. Es ist wichtig hinzuschauen und aufmerksam zu machen.
Chancengleichheit von Frauen und Männern!

Ansprechpartnerin im Fall von gewaltsamen Übergriffen am Arbeitsplatz oder zu Hause:

In diesen Fällen ist die Gleichstellungsbeauftragte die richtige Ansprechpartnerin. Sie arbeitet in einem kreisweiten Netzwerk mit Beratern, Beraterinnen und Fachleuten in unterschiedlichen Richtungen eng zusammen. So ist es ihr möglich bei Bedarf an die richtigen Fachstellen weiterzuvermitteln. Die Gleichstellungsbeauftragte handelt stets diskret und hat einen direkten Zugang zu den Führungskräften

Gleichstellung und Gewalt:

Eine wichtige Aufgabe der Gleichstellungsbeauftragten ist, Maßnahmen gegen Gewalt, gegen häusliche Gewalt und sexuellen Missbrauch verstärkt zu unterstützen und zu fördern.
2007 wurde aus diesem Grunde der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt Goch gegründet, dess Vorsitz der Gleichstellungsbeauftraten der Stadt Goch obliegt. Neben den Runden Tischen Kleve, Emmerich am Rhein und südlicher Kreis Kleve , der vierte Runde Tisch gegenhäusliche Gewalt im Kreis Kleve..
Die Aufgaben und die Tätigkeiten der Gleichstellungsbeauftragten sind vielfältig und bedürfen, auf Grund der stetigen großen Herausforderung zur Umsetzung der Gleichstellung, Durchsetzungsvermögen, Willensstärke, Spontanität, Kreativität, Einfühlungsvermögen, Selbstbewusstsein. Bereiche wie Häusliche Gewalt, Cyber -Mobbing, sexueller Missbrauch, Unternehmerinnennetzwerk, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Wiedereinstieg in den Beruf, Situation der Frauen im Erwerbsleben und viele weitere Prozesse, werde durch die Gleichstellungsbeauftragte begleitet.

Gleichstellung geschieht nicht von alleine! Es bedarf vieler Stimmen.
Die Gesellschaft muss stets darauf aufmerksam bzw. ermahnt werden, die Gleichstellung umzusetzen und zu pflegen.
Mit Respekt, Toleranz und Akzeptanz!