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Rudolf Schoofs

Rudolf Schoofs (Foto: galerie epikur wuppertal)

Rudolf Schoofs, geboren am  3. Januar 1932 in Goch, gestorben am 28. Juli 2009 in Stuttgart, war ein deutscher Künstler (insbesondere Illustrator) und Kunsthochschullehrer. Er zählt zu den namhaften deutschen Künstlern der Nachkriegszeit.

Studium an der Textilingenieurschule Krefeld bei Georg Muche. Seit 1975 Professor an der Kunstakademie Karlsruhe, ab 1976 Professor an der Kunstakademie in Stuttgart bis zu seiner Emeritierung

Der verstorbene Künstler Rudolf Schoofs gehört zu den bedeutendsten Vertretern der deutschen Nachkriegskunst. Die vierziger und fünfziger Jahre, vor allem die Kunst des Informel prägten seine eigene künstlerische Entwicklung. Er zeichnete selbst in seinem Frühwerk noch von der menschlichen Figur ausgehen Akte, oftmals zarte Liniengespinste, um sich dann verstärkt der Darstellung von Raum zu widmen. 1977 war er auf der Documenta 6 in Kassel vertreten.

Eine Reise nach New York brachte er in unbeschreiblich vitalen Bildern und Zeichnungen zum Ausdruck und mit seinen Städtebildern war er 1981 auf der Biennale in Sao Paulo vertreten. Sein Ringen um das Abbild führte ihn vor allem in der Zeichnung zu einem äußerst sensiblen Auftrag, der sich bis in die letzten Arbeiten hinein noch einmal steigerte. Zeit seines Lebens war er an verschiedenen Hochschulen eng mit seiner Lehrtätigkeit und seinen Studenten verbunden, zuletzt als Professor an der Kunstakademie Stuttgart.

Außer zahlreichen internationalen Preisen ehrte ihn seinen Heimatstadt 1991 mit dem erstmals verliehenen Ferdinand Langenberg Kulturpreis.